2010 war unser Jahr des Affen. Inspiriert durch Yoga und verliebt ineinander und unsere Kindsköpfe beschlossen wir, das Projekt „Monkey Mind Yoga“ ins Leben zu rufen. Ideen gab es bei uns im Überfluss und so konnte uns nichts und niemand aufhalten. Wir haben genau einen einzigen Raum besichtigt und prompt einen Vertrag unterschrieben. Fassen konnten wir damals kaum was wir da angestellt haben. Hysterisches Lachen und Kreischen – man konnte es sicher über die Grenzen des Schanzenviertels hinaus hören.
„Aber eine Eröffnungsfeier machen wir auf keinen Fall….. die sind bei Yogastudios immer super öde“. Okay. Dann nicht. Flyer sind auch nicht fertig. In der ersten Woche kommt keiner. In der zweiten Woche kommen einige Freunde und Menschen, die sich verpflichtet fühlen, nachdem wir eine Woche lang rumgejammert haben. Empörung macht sich breit. Also doch ein Fest. Als Startschuss, als Signal.
Vielfältige Stile, individuelle Persönlichkeiten.
Bei Monkey Mind Yoga unterrichten selbstständige Yoga-Lehrer:innen, die ihre Klassen eigenverantwortlich gestalten. Jede Stunde trägt eine eigene Handschrift – authentisch, erfahren und mit Leidenschaft unterrichtet.
Für dich entsteht so ein offener Raum, in dem du Yoga auf deine Weise erleben kannst.
Ich bin super ungelenkig – ist Yoga überhaupt etwas für mich?
Unbedingt! Denn vom Nichtstun wird’s auch nicht besser. Gelenkigkeit erarbeitet man sich durch regelmäßiges Bewegen und Dehnen. Für fast alle Übungen gibt es Modifikationen und Alternativen, du übst mit dem was du hast und kannst oder eben NOCH nicht kannst. Dabei ist regelmäßiges Üben für deinen Körper weitaus angenehmer und sinnreicher, als sporadisches Matte ausrollen und dann Vollgas geben. Mit Geduld und Liebe bist du auf der sicheren Seite.
Muss ich in irgendeiner Weise spirituell sein, um Yoga zu üben?
Yoga wird nur zu einem spirituellen Weg, wenn du dies möchtest. Denn obwohl Yoga für uns ein Weg der Selbsterforschung ist, beginnen wir mit der Arbeit mit unserem Körper. Wenn dir die Übungen einfach gut tun, weil du z. B. Rückenschmerzen hast und du Linderung erfährst: Prima, weitermachen! Du musst gar nicht nach einem tieferen Sinn für dich suchen. Die meisten Schüler:innen suchen allerdings auch Entspannung und Ruhe für ihren Kopf. Dies erlangt man nur über ein gewisses Maß an Konzentration. Weg vom Außen und Rückzug nach Innen. Hier kommt das achtsame Atmen mit ins Spiel und dann werden die Ebenen immer feiner und subtiler, bis man bei der Arbeit mit der Energie angelangt ist. Und mit der Konfrontation seiner Gefühle. Wenn man sich durch diesen ganzen, zum Teil auch holprigen Weg durchgearbeitet hat, landet man schnell bei Qualitäten wie Dankbarkeit, Zufriedenheit und Demut – und spätestens dann ist man vielleicht bereit, etwas sehr persönliches, nicht in Worte zu Fassendes in seine Yogapraxis hinein zu legen. Die oben stehende Frage beantwortet sich dann von selbst.
Kann ich eine Probestunde nehmen?
Du kannst für alle vor Ort und auch Online Klassen ganz einfach einen Drop In buchen – das geht am besten über unseren Stundenplan auf der Webseite. Dort wirst du dann durch das Anmelde Prozedere unseres Buchungssystems Bsport geführt. Wenn du eine Mitgliedschaft bei einem unserer Partner hast (Wellpass, USC, Wellhub, Classpass und Hansefit) buchst du deine Teilnahme einfach über die jeweilige App (gilt nur für Klasen im Studio).
Probiere es aus, wir freuen uns auf dich!
Welcher Kurs ist für mich der Geeignete wenn ich Anfänger oder Fortgeschritten bin?
Unsere Yoga Basics Klassen sind definitiv etwas für den richtigen Einstieg. Hier werden in aller Ruhe die Grundlagenkenntnisse vermittelt, aber auch viel Technik, Ausrichtung und Kräftigung. Auch bei regelmäßigem Üben lohnt es sich, hier immer mal wieder reinzuschneien. Denn schnell haben sich Bewegungsmuster eingeschlichen, die im bestem Fall elegant, im schlechtesten jedoch schlichtweg falsch sind. Yin Restore und Slow Flow sind ebenfalls für alle Level gut geeignet.
Vinyasa Flow Klassen sind unsere Goldene Mitte, Bewegung und Atmung bilden einen kreativen Tanz. Hier sind Vorkenntnisse von Vorteil, Modifikationen gibt es aber auch hier.
Ashtanga Yoga ist für alle ein tolles Format, die im eigenen Tempo das ganz eigene Yoga finden und üben möchten. Traditionell wird diese Form im Mysore Style geübt, einer festen Abfolge von Übungen folgend wird in der Gruppe ganz individuell praktiziert unter dem wachsamen Auge einer Lehrperson. In dieses Format reinschnuppern kannst du bei Ashtanga Yoga Guided.
Ich hab lange Zeit keinen Sport (oder Yoga) mehr gemacht und bin total unfit – kann ich trotzdem mitmachen?
Auch hier wieder ein klares JA! Klar können die Bewegungsabläufe zum Teil recht dynamisch sein, und die Übungen anstrengend und darum auch schweißtreibend. Aber wie schon bei der Frage nach der Gelenkigkeit, jeder übt in der eigenen Kapazität. nach seinem eigenen Status Quo! So skeptisch der Blick auf sich selbst auch sein mag, wir laden dich herzlich ein den ersten Schritt zu tun. Hier bewertet dich wirklich niemand, versprochen! Du kannst zu jeder Zeit während des Unterrichts Pausen einlegen und dich ausruhen. So OFT und so LANGE du möchtest! Du kannst auch ganze Übungen einfach auslassen, sollten sie dir zu schwer erscheinen oder zu viel abverlangen. Es sei hier noch einmal ausdrücklich gesagt: we don’t judge!
Pünktlichkeit
Unsere Tür ist 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn geöffnet. Wir beginnen stets pünktlich mit dem Unterricht, nach Kursbeginn können wir dich leider nicht mehr einlassen, weil dies die ganze Gruppe stören würde. Wir bitten um Verständnis!
Gerümpel & Co.
In unserer unisex Umkleide findest du Platz für Rücksäcke, Taschen etc. Wenn du deine Wertgegenstände mit in den Übungsraum nimmst denk bitte daran, sie auf den Fensterbänken oder am Rand abzulegen. So laufen wir als Lehrer:innen nicht Gefahr, darüber zu stolpern und etwas kaputt zu machen. Telefone sehen wir lieber lautlos in der Umkleide als als wichtigstes Accessoire direkt neben der Yogamatte (Ausnahmen gelten z.B. für frisch gebackene Mütter auf Abruf).
Ausstattung
Geübt wird barfuß und in bequemer Kleidung. Alles andere haben wir vor Ort: Leihmatten, Gurte, Blöcke, Decken, Bolster & Augenkissen. Dennoch kann ein kleines eigenes Handtuch von Vorteil sein. Da der verfügbare Platz für das Deponieren von privaten Yogamatten recht begrenzt ist, können nur feste Mitglieder ihre Matten bei uns im Studio lassen. Wenn du eine Leihmatte benutzt, mach sie einfach nach Gebrauch kurz sauber und räumt die benutzten Dinge wieder zurück an ihren angestammten Platz. Danke!
Ruhe & Rücksichtnahme
Wir wollen uns möglichst achtsam und rücksichtsvoll im Yogaraum bewegen und anderen Schüler:innen, die eventuell schon vor dir da sind, ein angenehmes und ablenkungsarmes Vorbereiten ermöglichen. Solltest du dein Plätzchen im Raum schon gesichert haben, es aber doch recht voll und enger werden, sei so nett, und rück doch einfach ein wenig mehr mit anderen zusammen. Mehr als den Platz der eigenen Matte zum Üben braucht man eigentlich ohnehin nicht.
Hygiene
Wir alle (inkl. dir selbst) freuen uns doch wenn unsere Mitmenschen einigermaßen sauber die Yogamatte ausrollen. Dazu zählen saubere Füße und Kleidung, ein aufdringliches Parfüm zählt eher nicht dazu. Nach einem langen Tag im Büro oder einer rasanten Fahrradfahrt (um die Yogastunde nicht zu verpassen) sicher nicht immer 100%ig einzuhalten – unser Waschbecken und ein Deo können ein wenig Abhilfe schaffen. Mit studioeigenen Duschen können wir leider nicht aufwarten.
Verletzungen & Eigenverantwortung
Es ist für uns hilfreich von dir über eine Verletzungen oder spezielle Beschwerden (z.B. Bluthochdruck, Herzbeschwerden, Bandscheibenvorfall, Burnout etc.) informiert zu werden. Wenn du schwanger bist sag uns ebenfalls Bescheid.
Dennoch sind Yogalehrende in der Regel keine Mediziner:innen, Physiotherapeut:innen oder Psycholog:innen etc. – bitte über also stets mit einer angemessenen Selbstverantwortung dir und deinem Körper gegenüber. Dein Gefühl hat immer Vorrang gegenüber den Ansagen der Lehrerpersonen. NIEMAND (auch nicht der oder die erfahrenste Yogalehrer:in) kann in einen anderen Menschen hineinschauen und von außen sehen oder fühlen, was gut und richtig ist. Sollte dir eine Hilfestellung eher unangenehm sein, teile es der Lehrperson einfach mit.
Essen & Trinken
Für dein eigenes Wohlbefinden während des Yogaübens raten wir, ca. 2 Stunden vor Kursbeginn nichts Mächtiges mehr zu essen. Manchmal schwer umzusetzen, weil man super hungrig ist, kennen wir alle! Aber der Hunger vergeht recht schnell mit der Bewegung (und Anstrengung!) und nach einer Yogastunde schmeckt es dafür dann gleich doppelt so gut. Versprochen! Tee & Wasser stehen für dich vor dem Kurs bei uns im Studio bereit. Gläser und Flaschen bleiben nach Möglichkeit aus dem Yogaraum draußen.